Vorbereitung
Was ziehe ich zum Branding Shooting an?
5 Min Lesezeit

Die Frage kommt vor fast jedem Termin und sie ist berechtigt. Das Outfit entscheidet stärker über die Wirkung der Bilder als die meisten denken. Die gute Nachricht: Du musst dafür nichts Neues kaufen und kein Stylist sein. Ein paar einfache Regeln reichen.
Fang bei der Frage an: Wofür sind die Bilder?
Bevor du den Schrank durchwühlst, denk kurz daran, wo die Fotos später landen und wen du erreichen willst. Bilder für eine Beratungs-Website wirken anders als Content für einen lockeren Instagram-Auftritt.
Die einfachste Regel: Zieh die beste Version von dem an, was du sowieso bei der Arbeit trägst. Kein Kostüm, keine Verkleidung. Du sollst auf den Bildern noch wie du aussehen, nur an einem guten Tag.
Farben: einfarbig schlägt gemustert
Einfarbige Sachen funktionieren auf Fotos fast immer. Sie lenken nicht ab und lassen dein Gesicht im Mittelpunkt. Große Muster, enge Streifen oder Karos dagegen ziehen den Blick weg von dir und können auf der Kamera unruhig flimmern.
Bei den Farben gilt: Nimm Töne, die dir stehen und idealerweise zu deinen Markenfarben passen. Wenn dein Auftritt online in ruhigen Erdtönen gehalten ist, sieh auf den Bildern nicht aus wie in Neon. Reines Knallweiß und tiefes Schwarz sind nicht verboten, aber etwas anspruchsvoller im Licht, ein gedämpfter Ton ist oft die sicherere Wahl.
Bring mehr mit, als du brauchst
Aus einem Termin holen wir Content für Wochen und der wird langweilig, wenn du auf jedem Bild gleich aussiehst. Deshalb: Pack lieber zwei, drei Outfits mehr ein.
Am meisten Abwechslung bekommst du über Schichten. Ein Sakko, eine Strickjacke oder ein Mantel über demselben Oberteil ergibt sofort einen zweiten Look, ohne dass wir komplett umziehen müssen. So entstehen aus einem Termin viele verschiedene Bilder.
Passform vor Preis
Ein gut sitzendes Teil aus dem Standardladen wirkt besser als ein teures, das spannt oder schlackert. Achte darauf, dass nichts zwickt und nichts in Falten wirft. Was im Spiegel funktioniert, sieht auf einem scharfen Foto oft anders aus.
Kleiner Tipp: Bügeln lohnt sich. Knitterfalten sieht man auf Bildern gnadenlos.
Details, an die kaum jemand denkt
- Schuhe werden bei Ganzkörper-Bildern mitfotografiert, also nicht die ausgelatschten nehmen.
- Hände, wenn sie ins Bild kommen (und das tun sie oft), kurz auf die Nägel schauen.
- Logos und Schriftzüge, große Marken-Logos lenken ab und veralten schnell. Lieber schlicht.
- Fusseln, eine Fusselrolle im Gepäck rettet das ein oder andere Bild.
Nimm Dinge mit, die zeigen, was du tust
Für Personal Branding sind die stärksten Bilder oft die, auf denen man sieht, womit du arbeitest, der Laptop, das Werkzeug, das Notizbuch, die Kamera. Solche Gegenstände erzählen in einem Bild mehr über dich als jedes Stichwort. Überleg vorher, was zu dir gehört, und bring es mit.
Du musst dich nicht allein entscheiden
Du musst nicht perfekt vorbereitet ankommen. Bring mehrere Optionen mit, dann schauen wir vor Ort gemeinsam, was im Licht und an der Location am besten wirkt. Genau dafür nehmen wir uns die Zeit.
Häufige Fragen
Bereit für echte Bilder von dir?
Wenn du deine Outfits zusammen hast, lass uns einen Termin in Hamburg finden, den Rest klären wir vorher gemeinsam.
Passt dazu

Pillar · Personal Branding
Personal Branding Fotografie: der komplette Guide
Was Personal Branding Fotografie ist, für wen sie sich lohnt und wie ein Termin in Hamburg abläuft. Der komplette Guide.
Weiterlesen →

Vorbereitung
Vorbereitung Branding Shooting: so kommst du entspannt an
Outfits, urbane Locations und visuelle Markenidentität: ein Leitfaden zur Vorbereitung deines Personal Branding Shootings in Hamburg.
Weiterlesen →